Im Fokus

Anlässlich des fünfjährigen Heimat: Musik-Jubiläums hat der Landesverband der Musikschulen in NRW eine Broschüre herausgegeben. Einige der interkulturellen Projekte werden vorgestellt sowie Highlights aus den letzten fünf Jahren, unter anderem Fachtagungen, Fortbildungen und die Gründung des interkulturellen Ensembles.

Fortbildungen

Die „Interkulturelle Trainings“ bieten Musikschulkollegien die Möglichkeit, sich einen Tag lang intensiv mit dem Thema der interkulturellen Kommunikation, Elternarbeit, Migration und Flucht auseinanderzusetzen. Dabei erhalten sie in einem ersten Teil zahlreiche Informationen sowie praktische Tipps für die zukünftige Arbeit und können im Rahmen der Selbsterfahrung ihren eigenen Standpunkt finden. Hierbei ist es ausdrücklich erwünscht, dass neben den Musikschullehrkräften, auch die Mitarbeiter:innen der Verwaltung und ggf. von Kooperationspartner:innen teilnehmen.

Im zweiten Teil des Trainings wird dann gemeinsam musiziert, sowohl auf den eigenen als auch auf mitgebrachten Instrumenten, mit orientalischen Spielweisen, Rhythmen und Tonalitäten. Das Kollegium wird dabei zum Orchester und probiert für die meisten neue Musik auf dem eigenen Instrument aus – eine spannende Erfahrung, die dem Begegnen und Kennenlernen in einem geschützten Raum dient.

Die „Interkulturellen Trainings“ können für die Kollegien von Musikschulen beim Landesverband der Musikschulen in NRW e.V. gebucht werden. Die Kosten für die Dozent:innen werden vom LVdM übernommen; ein Termin kann individuell festgelegt werden. Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse gerne per E-Mail.

Jubiläumsfilm 5 Jahre Heimat: Musik

Heimat: Musik bringt seit fünf Jahren die vielfältigsten Menschen zusammen. In unserem Jubiläumsfilm zeigen wir einige Highlights aus den Projekten der vergangenen Zeit und der Neugründung unseres Ensembles.

Über Heimat: Musik

Unsere Gesellschaft ist vielfältig und das Projekt Heimat: Musik soll zu einer stärkeren Repräsentation dieser Vielfalt in den Musikschulen in Nordrhein-Westfalen beitragen. Das Projekt fördert seit 2016 die kulturelle Teilhabe und Inklusion von Menschen unterschiedlicher Herkünfte, schafft neue Begegnungen und ist daher auch ein wichtiger Beitrag für den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt. Im Vordergrund steht, Barrieren und Benachteiligungen aufgrund von Herkunft abzubauen und neue Zugänge für unterrepräsentierte Gruppen zu schaffen. Darüber hinaus steht aber auch die Erweiterung des Musikschulangebots, beispielsweise der Instrumentenvielfalt, im Fokus und der langfristige Aufbau von relevanten Kooperationen und Netzwerken.